Eine neue Turniererfahrung - DJK richtet PingPongParkinson-Stada-Cup aus

Eine ganz neue Turniererfahrung machte die erfahrene Tischtennisabteilung der der DJK Blau-Weiß Münster. Viele Turniere hatte die Abteilung in ihrer langen Geschichte schon ausgerichtet. Jetzt kam am 13. April ein völlig neues Turnier hinzu. PingPongParkinson-Stada-Cup hieß es jetzt für die 15 Teilnehmer und die zwei Teilnehmerinnen im DJK-Sportzentrum. Bis von Hannover waren sie angereist, jetzt standen sie sich an den neuen blauen Tischen im DJK-Sportzentrum gegenüber. Alle hatten eines gemeinsam, sie sind an Parkinson erkrankt und Tischtennis hilft ihnen auch im täglichen Leben besser zurecht zu kommen.

Seit gut einem Jahr gibt es bei der DJK einen PingPongParkinson-Stützpunkt, der von der DJKlerin Karina Beck geleitet wird. Der Stützpunkt wird gut angenommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Das betonte auch DJK-Vorsitzender Martin Heckwolf, als er um elf Uhr das Turnier in der DJK-Sporthalle eröffnete. Es dauerte bis 15:30 Uhr bis nach fünf Spielrunden die Sieger feststanden. Spielrunden, in denen zum Teil hochklassiges Tischtennis zu sehen war. Mit Heiko Probst, Uwe Dahm und Harry Wißler konnten die drei Bestplatzierten ihre Pokale in Empfang nehmen.

Die Turnierleitung, der außer Karina Beck noch Rene Stork und Ralf Freit angehörten, hatten alles gut im Griff. Die vielen Kuchen und belegten Brötchen in der DJK-Gaststätte trugen viel zu der tollen Atmosphäre dieses Turniers bei. Immer in der Halle zu finden war auch Tischtennisabteilungsleiterin Bianca Wilferth. Ein Zeichen, welche Bedeutung der Parkinsonsport innerhalb der DJK hat.

Schon am Vorabend konnten die Sportler ein Highlight erleben. Der ehemalige Bundestrainer der Jugend, Horst Heckwolf, ein DJKler mit Leib und Seele, bot zusammen mit Karina Beck und Rene Stork ein Training in der DJK-Halle an. Mit viel Einfühlungsvermögen erklärten die Trainer so manche Schlagtechnik.


Walter Blank (hinten), ein Mitglied der PPP-Gruppe aus Münster ist mit dabei