Richtung Hundert mit gleicher Spitze

Wahlen bei der DJK Blau-Weiß Münster ohne Überraschungen

Es ist schon paradox: In Zeiten der Krise rücken die Mitglieder von einander ab. So geschehen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der DJK Blau-Weiß Münster in der vereinseigenen Sporthalle. Aber die Krise ist der Coronapandemie geschuldet und auseinander gerückt sind die Mitglieder nur die obligatorischen eineinhalb Meter, die in den Hygienebestimmungen stehen. An ansonsten war in den Berichten des Vorstands und den Abteilungen nichts von einer Krisenstimmung zu merken. Bei den anstehenden Wahlen versammelten sich die 80 zur Jahreshauptversammlung gekommenen Mitglieder einstimmig hinter ihrer seitherigen Vereinsspitze. So wurden Kerstin Brühl, Thomas Meinel und Andreas Müller erneut zu Vorsitzenden berufen. Auch Schriftführer Matthias Wolf und der Beisitzer Michael Bonifer erhielten wieder das einmütige Vertrauen der Mitglieder. Einen Wechsel dagegen gab es im Amt des Rechners. Peter Roßkopf schied nach 37 Jahren! auf eigenen Wunsch aus. Mit Heike Matheis wurde eine kompetente Nachfolgerin gefunden. Auch Heiko Huther, der schon in vielen Ämtern für seinen Verein tätig war, verlässt auf eigen Wunsch den geschäftsführenden Vorstand. Seine Position nimmt künftig Frank Schmalle ein. Auch im Gesamtvorstand gibt es wenig Änderungen. Wieder besetzt  werden konnte mit Sabrina Kreher die wichtige Position der Pressewartin. Ines Heckwolf übernimmt von Waltraud Huther die Leitung des Wirtschaftsausschusses. Waltraud Huther bleibt aber als Abteilungsleiterin Gymnastik mit ihrer Erfahrung dem DJK-Leitungsgremium erhalten. Einen Wechsel gibt es auch an der Spitze der Fastnachtsabteilung. Petra Schoeltzke kandidierte nach acht Jahren nicht mehr. Für sie rückt Christian Weinrich an die Spitze der wichtigen DJK-Abteilung. Den Gesamtvorstand komplettieren: Martin Heckwolf (Tischtennis), Beate Dollheimer (Sportkegeln), Ferdinand Ries (Hobbyfußball), Dennis Wade (Wintersport), Leandra und Tabea Müller (Jugend) sowie der Hallenwart Günter Oestreicher und die Beisitzer Dominik Ruhmann und Ulrich Becker.

Aus den Berichten der Vorsitzenden und de Ausgrabungsleiter war zu entnehmen, dass die DJK trotz Corona gut aufgestellt ist und mit Stolz ihrem einhundertjährigen Bestehen entgegen blicken kann. Das Motto für das Jubiläumsjahr wurde auch schon gefunden und vorgestellt: „Mit 100 in die Zukunft familiär.sportlich.fröhlich“, wird es im Jahre 2022 bei der DJK heißen. In seinem letzten Kassenbericht konnte der scheidende Rechner Peter Roßkopf eine gute Bilanz vorlegen. „Der Verein ist nicht reich steht aber auf einer soliden Grundlage“. Obwohl im nächsten Jahr die Fastnachtssitzungen nicht wie gewohnt stattfinden werden, blickt Roßkopf auf Grund des Zahlenwerks optimistisch in die Zukunft. Mit Heiko Huther wurde anstelle von Walter Kosch ein neuer Kassenprüfer gewählt. Die drei ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden mit einem Präsent und sehr viel Beifall verabschiedet. Viel Zustimmung erhielt die Vereinsführung für ihre besonnene und konsequente Haltung im Umgang mit der Pandemie. Das Konzept „Bei maximaler Sicherheit möglichst viele Aktivitäten zu ermöglichen“ wird von allen anwesenden Mitgliedern mitgetragen.

Der geschäftsführende Vorstand der DJK Münster für die nächsten zwei Jahre.

Von links: Michael Bonifer (Beisitzer), Heike Matheis (Rechnerin), Thomas Meinel (Vorsitzender), Kerstin Brühl (Vorsitzende), Andreas Müller (Vorsitzender) Frank Schmalle (Beisitzer) und Matthias Wolf (Schriftführer). Foto: Christina Meinel

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