Ehrungsmarathon mit Pfiff - Unterhaltsame Ehrungen beim Vereinsabend

Masken auf der Bühne, Masken beim Betreten der Halle und Masken beim Gang zum Büffet. 3-G-Regelung beim ersten Vereinsabend nach Ausbruch der Pandemie. „Wir wollen euch die größtmögliche Sicherheit bieten, aber wir wollen euch auch ein Zusammensein mit der DJK-
Familie ermöglichen“, sagte Kerstin Brühl, eine der drei DJK-Vorsitzenden, bei ihrer Eröffnungsrede. Und so war es ein außergewöhnlicher, aber dennoch ein authentischer Vereinsabend, den die Mitglieder erleben konnten.

Ehrungen aus 2020 und aus diesem Jahr beherrschten die Szenerie an diesem Abend. Und es gab viel zu ehren, denn vor genau 40 Jahren führte die DJK den Familienbeitrag ein. Und viele der damals angemeldeten Familienmitglieder sind heute noch aktive DJKler! „Ein Indiz
dafür, dass sich die Mitglieder bei uns wohlfühlen“, bemerkte Mitvorsitzender Andreas Müller treffend. Und sein Kollege Thomas Meinel pflichtete ihm bei.
Es wurden viele Mitglieder an diesem Abend für ihre langjährigen Mitgliedschaften ausgezeichnet.


Eine Ehrung aber überragte alles. Walter Schledt erhielt die Urkunde für 70 Jahre DJK-Mitgliedschaft!
15 Jahre war der heute 85-jährige Jubilar als er 1952 zur DJK kam, die damals noch Tischtennisabteilung der katholischen Jugend hieß. Schnell machte er sich als Tischtennisspieler einen Namen. Als Mitglied der ersten Mannschaft stand er mit Spielern wie Robert Ruhmann, Friedel Seib oder Karl Roßkopf an den grünen Tischen, die damals noch nicht so komfortabel waren wie heute. In der DJK-Fastnacht, in den fünfziger Jahren in der TV Turnhalle zu Hause, war Schledt an vorderster Front dabei. Vorträge haltend und sogar als Sitzungspräsident unterstützte er seine aufstrebende DJK. All das konnte die beiden mit den Ehrungen betrauten Vorsitzenden der DJK-Familie von heute mitteilen. Unterstützt wurde das gesprochene Wort von den Bilder, die im Hintergrund gezeigt wurden.

Nicht alle, die für den diesjährigen Vereinsabend eingeladenen Jubilare konnten ihre Ehrung persönlich entgegennehmen. Einige zogen es vor wegen deer rasant gestiegenen Coronazahlen zu Hause zu bleiben. „Dafür haben wir vollstes Verständnis“, erklärte Kerstin Brühl schon zu Beginn des Vereinsabends. So standen von den 21 Jubilaren, die für 40 Jahre geehrt wurden, nur zwölf Mitglieder auf der Bühne. Um den nötigen Abstand einhalten zu können, wurde die größte Ehrungsgruppe in zwei Etappen auf die Bühne gebeten.

Kerstin Löbig, Mechthild, Matthias und Markus Wolf sind seit vielen Jahren nicht nur Mitglied, sondern in der DJK aktiv tätig. Sie gehören alle zu einer langjährigen DJK-Familie, die immer wieder bereit ist, Verantwortung im Verein zu übernehmen. So war Kerstin Löbig, die damals noch Wolf hieß, als Jugendleiterin und Damenwartin im Vorstand tätig. Dem Tischtennissport blieb sie seit ihrer Kindheit bis heute treu. Mechthild Wolf gehört seit dem Hallenbau dem Reinigungsteam der DJK an und ist bei Veranstaltungen immer bereit einen Dienst zu übernehmen.
In vielfältiger Weise bringt sich Matthias Wolf in den Verein ein. Er war Abteilungsleiter bei den Keglern und ist jetzt als Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand an vorderster Front aktiv. Als langjähriger Pressewart war er bis vor einem Jahr für die Außendarstellung der DJK verantwortlich. Natürlich wurde auch seine Auftritte an der Seite von Thomas Mack nicht vergessen. Als langjähriger Sportwart der Kegelabteilung ist Markus Wolf für den Spielplan seiner Abteilung zuständig. Andreas Bonifer ist seit vielen Jahren Zeugwart des Gesamtvereins und der Tischtennisabteilung. Bei dem umfangreichen Bestand der DJK keine leichte Aufgabe. Als Mitglied der Gruppe Pan i Pani ist er nicht mehr aus der Fastnacht wegzudenken.
Heiko Huther ist ein DJKler, der schon früh Verantwortung übernommen hat. Als Jugendleiter, stellvertretender Vorsitzender und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, war er lange Jahre in führender Position für die DJK tätig. Zurzeit ist er zusammen mit Uwe Frühwein als Kassenprüfer aktiv. Waltraud Huther ist als Abteilungsleiterin Gymnastik im Gesamtvorstand. Viele Jahre leitete sie den Wirtschaftsausschuss, dem siehe heute noch angehört. Es gibt keine Veranstaltung für die sie noch keinen Dienstplan erstellt hat und für die sie noch nicht den Einkauf übernommen hätte.
Doris Henisch und Sandra Fladung, sind zwei DJKlerinnen, die nicht mehr in Münster wohnen. Dennoch sind beide immer noch im Tischtennis aktiv und sind auch immer wieder bereit einen Dienst in der Gaststätte und bei Veranstaltungen zu übernehmen. Fastnachtsausschuss, Leiterin der Garde und Pan i pani heißen die Stationen, für die Anja Wolf tätig war und ist. Marianne Mack gehört zu den Keglerinnen der ersten Stunde. Sie ist bei den Montagshüpfern und im Elferrat. Karin Dominik-Frühwein war lange Jahre als Tänzerin auf der Fastnachtsbühne.
Münsters Bürgermeister ist 25 Jahre Mitglied der DJK. Er war schon sehr früh in der Fastnacht aktiv. Lange bevor er als Herbert an der Seite von Sandy Gerhold und als Sitzungspräsident zum Gesicht der DJK-Fastnacht wurde.
Die Ehrungen wurden durch einen Aufritt der DJK-Tanzmäuse, einer Kindertanzgruppe der DJK-Fastnacht umrahmt. Sportliche Meister konnten in diesem Jahr Pandemie bedingt nicht geehrt werden. Nur Ronja Löbig , die 2020 noch kurz vor Ausbruch des dann alles beherrschenden Virus, hessische Meisterin im Tischtennis der Mädchen 13 wurde, erhielt ihre verdiente Ehrung.

 

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