Besseres Spielverhältnis bringt zweiten Damen die Meisterschaft

Das Ziel war von Anfang an klar: Nach dem knapp verpassten Klassenerhalt in der Hessenliga wollten die zweiten Damen der DJK Blau-Weiß Münster den direkten Wiederaufstieg. Dazu musste die Meisterschaft in der Verbandsliga Süd her. Das Team mit Ursula Luh-Fleischer, Sonja Haus, Julia Sloboda, Jeannine Debold, Nicole Huther und Birgit Heckwolf legte los wie die Feuerwehr. In den ersten sechs Begegnungen wurden nur acht einzelne Spiele abgegeben. Gegen die beiden hochgehandelten Konkurrentinnen gab es zwei Kantersiege. Dann kam es zum Duell mit dem jungen Überraschungsteam aus Bürstadt. Ohne die ersten drei Spielerinnen auf dem Meldebogen büßten die DJKlerinnen ihre „weiße Weste“ ein. Nach zwei weiteren klaren Erfolgen war die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach. Der Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger auf Platz zwei und drei betrug zwei Punkte und ein deutlich besseres Spielverhältnis. Wie wertvoll dieses sein sollte, sollte sich noch am Ende der Spielzeit zeigen.

In die Rückrunde nahmen die Damen den Schwung aus der Vorrunde mit und gewannen die ersten Partien klar. Auch beim Tabellendritten trumpften die zum einzigen Mal in Bestbesetzung angetretenen DJKlerinnen auf. Damit lief es auf das Duell mit dem Tabellenzweiten hinaus. Die Partie dort wurde knapp mit 5:8 verloren. Somit lagen beiden Teams zwei Spieltage vor Ende der Saison punktgleich an der Tabellenspitze. Damit war für die zweiten DJK-Damen klar, die beiden verbleibenden Partien mussten unbedingt gewonnen werden. Das bessere Spielverhältnis sprach klar zu Gunsten von Münster. So erlöste Mannschaftsführerin Birgit Heckwolf mit ihrem zweiten Einzelsieg, der gleichzeitig der achte Punkt war, ihr Team im „Keller von Eberstadt“ am letzten Spieltag und machte die Meisterschaft perfekt. Das Ziel „direkter Wiederaufstieg“ war somit erreicht.

Dementsprechend können sich auch die Einzelbilanzen der sechs Damen sehen lassen: Mit 20:2 Spielen schrammte in nur zehn Partien Ursula Luh-Fleischer auf Platz vier nur knapp an den TOP drei vorbei. Julia Sloboda mit 19:2 Spielen und Sonja Haus mit 17:4 Spielen auf den Plätzen sechs und sieben liegen nur knapp dahinter. Jeannine Debold folgt mit 15:6 Spielen auf Platz 13. Mit einer Bilanz von 20:9 Spielen kommt Nicole Huther auf Platz 16. Auch Mannschaftsführerin Birgit Heckwolf hat mit 14:10 Spielen eine positive Bilanz. Bei so häufig wechselnden Aufstellungen ist eine Topbilanz im Doppel sehr schwer. In jeweils vier Partien ungeschlagen blieb Ursula Luh-Fleischer mit Sonja Haus und Julia Sloboda, was zum geteilten Platz sechs reichte. Jeannine Debold und Sonja Haus liegen mit 4:1 Spielen auf Platz neun und das Doppel mit den häufigsten Einsätzen, Nicole Huther/ Birgit Heckwolf, kommt auf 7:5 Spiele und Platz elf.

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