Erste Herrenmannschaft beendet die Saison auf dem dritten Tabellenplatz

Nach insgesamt drei Jahren Regionalliga A fand sich die Mannschaft diese Saison geographisch bedingt in der weniger beliebten Regionalliga B wieder. Statt Traumbahnen wie in Heigenbrücken und Aschaffenburg Damm musste man sich mit bei den Spielern weniger beliebten Auswärtsbahnen zufrieden geben. Das Saisonziel war ein Platz im oberen Drittel der Tabelle.
Der Saisonstart hätte schlechter nicht sein können. Nach drei Spieltagen fand man sich nach der Auftaktniederlage in Rüsselsheim und den darauffolgenden zwei völlig überraschenden Heimniederlagen mit 0:6 Punkten auf einem Abstiegsplatz wieder.
In der Vergangenheit waren die Heimbahnen der Punktegarant für einen Platz in der oberen Tabelle. Bestückt mit neuen „dicken Kegeln“, war der Heimvorteil auf den Bahnen dahin, da nun auch der Gegner auf der zuvor immer schwer zu spielenden Bahnanlage wesentlich bessere Fallergebnisse verbuchen konnte.
Somit war man gezwungen, auswärts die verlorenen Punkte wieder gut zu machen.  Am vierten Spieltag gewann man dann endlich das erste Saisonspiel. Und wie hätte es anders sein können, auf einer der am schwersten zu spielenden Bahnen der Liga, in Praunheim. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Pfungstadt spielte die Mannschaft einen neuen Heimrekord von 5493 Holz, der auch bis heute noch aktuell ist. Bis zum Ende der Hinrunde gab es zwei weitere Heimsiege gegen Frankfurt und Heppenheim, sowie zwei Auswärtsniederlagen in Sachsenhausen und Riederwald. Man fand sich nur 2 Punkte vor einem Abstiegsplatz wieder.
Zum Rückrundenauftakt gab es also nur ein klar und neu korrigiertes Saisonziel, den Klassenerhalt.
Dass hier zum Auftakt der Tabellenführer aus Rüsselsheim nach Münster kam, machte die Sache nicht gerade leichter. Es setzte die erwartete Heimniederlage ein und zu allem Übel warteten im Anschluss zwei sehr harte Auswärtsspiele in Hainhausen und Höchst. Mit Markus Mai und Steffen Murmann musste man zudem krankheitsbedingt zwei Stammspieler ersetzen.
Das Mannschaften im Abstiegskampf auch Ausnahmeleistungen abrufen können und nicht unbedingt auftreten müssen, wie der Hamburger Sportverein, zeigte die erste Mannschaft in dieser Saisonphase mehr als eindrucksvoll. Die Spitzenspieler der Mannschaft riefen in den kommenden Spielen sehr starke Leistungen ab und so konnten alle wichtigen Rückrundenspiele gewonnen werden. Dass am Ende sogar noch der dritte Tabellenplatz raussprang, war eine verdiente Belohnung für die tolle Mannschaftsleistung in der Rückrunde.
 
Zur Mannschaft zählten diese Saison folgende Spieler:
Andreas Dollheimer: Spielte eine ordentliche Saison und hatte den besten Auswärtsschnitt der Mannschaft mit genau 900 Holz. Zu Hause kam er auf solide 898 Holz im Schnitt. Gesamtschnitt: 899 Holz
Christian Müller: Spielte in Hainhausen sagenhafte 1018 Holz. Auswärtsschnitt 899 Holz und einen Heimschnitt von guten 911 Holz. Gesamtschnitt: 904 Holz
Steffen Murmann: Auswärts lief es nicht ganz so rund mit 887 Holz im Durchschnitt, dafür lief es auf den Heimbahnen mit 940 Holz im Schnitt mehr als ordentlich. Gesamtschnitt: 918 Holz
Stefan Kaffenberger: Hatte mit seinen Topergebnissen von 951 Holz in Hainhausen und 932 Holz in Höchst erheblichen Anteil bei den Siegen zur Saisonwende.  Er kam auswärts wie auch auf den Heimbahnen auf einen Gesamtschnitt von 865 Holz.
Marius Weber: Er kam auf den Heimbahnen wesentlich besser zurecht und konnte in seiner ersten Saison in der Mannschaft überzeugen. Auswärts spielte er 860 Holz und zu Hause 891 Holz im Schnitt, gesamt 878 Holz.
Markus Wolf: Der Mannschaftsoldie spielte eine gute Saison und überzeugte vor allem durch seinen Kampfgeist. Auswärts kam er im Schnitt auf 845 Holz, auf der Heimanlage auf gute 890 Holz.
Komplettiert wird die Mannschaft durch Markus Mai, der kommende Saison wieder Stammspieler sein wird.
Immer wieder musste verletzungs- sowie krankheitsbedingt auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgegriffen werden. Einen herzlichen Dank vor allem an Georg Hassenzahl, der immer wieder aushalf, wenn ein Spieler benötigt wurde. Ebenfalls ein Dank an Hans Peter Dollheimer und Achim Veit, die auch als moralische Unterstützung immer wieder bei den Spielen dabei sind.
Zu guter Letzt ein sehr großes Dankeschön an Thomas Mack, der in der Rückrunde aushalf, obwohl er seit Jahren keine Trainingskugel gespielt hat und der Mannschaft somit zu wichtigen Punkten verhalf.

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